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„Häuser des Kindes“
für Kinder von null bis elf Jahren |
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Die in diesen letzten Jahren im Bereich des
Hausbetreuungsdienstes für Kinder herangereiften Erfahrungen
und die Kenntnis der Erfordernisse und Bedürfnisse der
Familien haben ergeben, dass besonders in kleinen
Ortschaften der Bedarf nach einer Kindern und Jugendlichen
gewidmeten Stätte besteht, um den speziellen Bedürfnissen
jener Familien gerecht zu werden, die mangels eines
ausreichenden Netzes an Verwandtschafts-beziehungen
in den derzeit bestehenden Kinderbetreuungsdiensten
keine zufrieden stellende Lösung finden. |
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Gerade aus diesem Grund hat CASA BIMBO diese
Bedürfnisse zur Kenntnis genommen und in Zusammenarbeit
mit der jeweiligen Gemeinde, mit dem Land und den
öffentlichen und privaten Körperschaften ein
Pilotprojekt zur Betreuung, Obsorge und Erziehung von
Kindern von null bis elf Jahren entworfen. Das erste
Projekt, das in der Gemeinde Branzoll angelaufen ist,
hat bestätigt, dass das Konzept von CASA BIMBO
den konkreten Bedürfnissen des Territoriums entspricht;
also wurden nach diesem Muster weitere zehn Projekte
gestartet, dessen jeweilige Besonderheiten gemeinsam mit
den örtlichen Gemeindeverwaltungen geplant wurden. |
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Das in diesen Einrichtungen geschaffene Umfeld ist im
Wesentlichen familiärer Art und spiegelt ganz und gar
das Arbeitskonzept der Tagesmütter wider. Die
Räumlichkeiten, die Einrichtung und die
Organisationsform gleichen denen einer Wohnung und
befolgen Zeitpläne und Gewohnheiten, die den
Bedürfnissen eines jeden Gastkindes entgegenkommen
sollen. |
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Die Anzahl der Kinder, die zur selben Zeit anwesend
sind, beträgt höchstens fünfzehn; die Tagesmütter, in
jeder Einrichtung sind es drei bis vier, teilen sie im
Großteil der Fälle in altersmäßig möglichst homogene
Kleingruppen auf, um die verschiedenen geplanten
Aktivitäten abzuwickeln. |
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Das in den Einrichtungen befolgte pädagogische Projekt
ist mit dem identisch, das die in ihren Wohnungen
arbeitenden Tagesmütter anwenden und das in seinen
Grundlinien in den vorangegangenen Abschnitten
beschrieben wurde.
Der Tagesablauf wird so gestaltet, dass die Kinder
zusammen mit anderen Kindern neue Erfahrungen sammeln,
aber auch ihre eigenen Interessen nach individuellen
Zeitplänen und Modalitäten entfalten können. |
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Die Verweilzeiten werden von den Eltern der Kinder und
nicht von der Einrichtung festgelegt. Die somit
erzeugte, große Flexibilität ermöglicht den Tagesmüttern
zusammen mit der Pädagogin auch altersspezifische
Tätigkeitsstränge zu organisieren, um die Interessen
jedes Einzelnen anzuregen und zu entfalten und
gleichzeitig die Sozialisierung und das gegenseitige
Einvernehmen mit anderen zu fördern.
Wie bei den zuhause tätigen Tagesmüttern, wird auch in
den Einrichtungen große Aufmerksamkeit auf die
Einlebensphase verwendet: die Kinder werden zusammen mit
ihren Eltern aufgenommen und man erleichtert ihre
schrittweise Integration in die Gruppe in
Zeitabschnitten, die je nach Charakter und Bedürfnissen
der Kleinen festgelegt werden. |
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Bevorzugt werden Tätigkeiten, die mit dem Entdecken und
Erkunden über die fünf Sinne, mit Kreativität, Musik und
Bewegung verbunden sind. |
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